Hier werden wir unsere Zuchtziele erklären und vieles mehr... ist noch etwas in Arbet ;))

Warum ist der Pudel aus der Mode gekommen?

Nach der Veröffentlichung des Films "Pinocchio - Der kleine Buratino" im Jahr 1975 wurde der Hauptdarsteller "Artemon", oder besser gesagt seine Figur - ein großer schwarzer Pudel - megapopulär. Danach verliebten sich ganz viele in diese Rasse: groß, klein, zwerg/toy - schwarz, weiß, modern (red-brown/apricot) - Pudel waren mehr als ein Jahrzehnt lang auf dem Höhepunkt der Mode.
In den 80er Jahren waren Pudelringe auf Hundeausstellungen anteilig die größten. Mehr als 70 Hunde einer Rasse und einer Farbe gingen in den Ring, und alle beanspruchten den Championtitel.

Der Erfolg dieser Rasse war sowohl mit einem schönen Aussehen als auch mit einem besonderen Gemüt von Hunden verbunden: Nicht umsonst tritt diese Rasse seit langem im Zirkus auf - sie sind ungewöhnlich gut trainierbar, kontaktfreudig, schlagfertig, konzentrieren sich auf den Eigentümer. In nur wenigen Stunden kann einem Pudel ein einfacher Trick beigebracht werden. Ein Beispiel für die Leistung von Pudel im Zirkus (siehe Foto)

Aber in den 90ern änderte sich alles. Es gab Ausstellungen, auf denen überhaupt kein einziger Pudel zu sehen war. Sie wurden auch bei Familien unbeliebt, welche nicht zu den Ausstellungen gegangen sind - Menschen begannen andere Rassen für das Haus und die Familie zu bevorzugen. 
Man sagt, dass einer der Gründe für das Aufgeben war die komplexe Pflege, die Haare des Hundes müssen gepflegt werden. Und wenn du es schleifen läst, wird der Hund leiden und sein Aussehen wird erschreckend.

Seit einigen Jahren erlebt diese Rasse einen Comeback. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: nicht groß, sehr gelehrig, kaum überzüchtet und haben ganz tolle Locken😍

Was ist unser Ziel?

Das Ziel unserer Zucht ist es, unser Leben durch liebenswerte, gesunde, robuste Pudel zu bereichern.

Sind sie zudem auch noch hübsch anzusehn und entsprechen dem derzeitigen Rassestandard, ist die Welt für uns perfekt :))

Wir Züchten nur reinrassige Pudel, wir halten nichts von Hybridrassen wie Maltipoo, Havapoo, Cavapoo, Labradoodle etc. Unsere Welpen gibt es in unterschiedlichen Farben: Fawn, Apcicot (Wir), Weiß, Schwarz und Silber (Unsere Eltern), Toy und Zwerg. Jeder Hund, der von uns in die Zucht genommen wird, wird vorher sinnvoll auf vererbbare Krankheiten untersucht.

Wir Züchten ebenfalls absichtlich keine Mini-Pudel, d.h. keine Toy unter 25cm und erst recht keine Teacup-Pudel bis 23cm. Das ist Quazucht aus unserer Sicht und bringt auf die Dauer weder uns, noch euch eine Freude.

Was sind typische Pudel Erbkrankheiten? 

Zu den häufigsten vererbten Krankheiten beim Pudel gehören:

  • Patella-Luxation – bei der die Kniescheibe herausspringt. Der Pudel beginnt zu lahmen und schont ein Bein auffällig.
  • Progressive Retinaatrophie (PRA) – bei der die Netzhaut des Auges abstirbt. Das Auge wird trüb und der Hund schließlich blind.
  • Katarakt – bei dem sich die Augenlinse eintrübt und schließlich zur Erblindung führt.

Das Risiko für diese Erbkrankheiten lässt sich vermeiden oder zumindest reduzieren, wenn Welpen von einem Züchter gewählt werden, der seine Tiere auf die Krankheiten untersuchen lässt. 

 

Der Pudel wird allgemein durch seine Intelligenz, Gelehrigkeit und Treue sehr geschätzt. Er ist oft sehr eng mit seinen seinem Besitzer verbunden, was durch seine Anhänglichkeit zum Ausdruck kommt. Pudel sind kinderfreundlich, verspielt und sehr sportliche Hunde, die aber zuhause sehr ruhig sind.


Ein großes Haus benötigt man nicht, es ist viel wichtiger genügend Zeit mit dem Hund an der frischen Luft zu verbringen und dort Sport und Spiel zu betreiben. So kann man einen Pudel gut in einer zwei Zimmer Wohnung halten, wenn man genügend Beschäftigung bietet.

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Ein Pudel weiß nicht, wie man LIEBE schreibt, doch er weiß genau, wie man sie täglich zeigt ...